{"id":66,"date":"2019-02-04T05:31:47","date_gmt":"2019-02-04T05:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/lobauautobahn.at\/?p=66"},"modified":"2018-12-04T10:36:59","modified_gmt":"2018-12-04T10:36:59","slug":"saugetiere-im-nationalpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lobauautobahn.at\/?p=66","title":{"rendered":"S\u00e4ugetiere im Nationalpark"},"content":{"rendered":"<p><img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/02\/8-1.jpg' style='max-height:250px;float:left; margin:10px;'><\/p>\n<p>Auch einige seltene S\u00e4ugetiere sind im Nationalpark zu bewundern. Viele dieser Tierarten wurden aus ihren urspr\u00fcnglichen Lebensr\u00e4umen verdr\u00e4ngt. Vor rund 30 Jahren siedelte man in den Donau-Auen den Biber wieder an.<\/p>\n<h2>Die R\u00fcckkehr des Bibers<\/h2>\n<p>In den letzten Jahrhunderten wurde der Biber in \u00d6sterreich st\u00e4ndig gejagt. 1863 wurde der letzte heimische Biber get\u00f6tet. Nun wurden im Zeitraum von 1976 bis 1982 in den Donau-Auen wieder 40 Biber ausgesetzt. Von dort aus gelangte das Nagetier auch in die Alte Donau, die Pratergew\u00e4sser, die Liesing und in den Wienfluss. Seit damals verbreitet sich diese Tierart auch im st\u00e4dtischen Raum. Heute gibt es um den Nationalpark bereits rund 60 Biberreviere und der Bestand hat sich weitgehend stabilisiert. Der Biber steht auch international auf der Liste der gesch\u00fctzten Tierarten.<\/p>\n<h3>Von Spitzm\u00e4usen und Hasen<\/h3>\n<p>In der Lobau sowie im gesamten Bereich der Donau-Auen gibt es eine breite Artenvielfalt. Dazu geh\u00f6ren auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insektenfresser\">Insektenfresser<\/a>, wie die Wass<img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/02\/8-3.jpg' style='max-height:250px;float:right; margin:10px;'>erspitzmaus oder die Sumpfspitzmaus. Die Wasserspitzmaus lebt in ufernahen Bereichen und an den R\u00e4ndern von Gew\u00e4ssern. Auch die Sumpfspitzmaus bevorzugt diese Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Auch auf die Wanderratte kann man in der Lobau sto\u00dfen. Sie geh\u00f6rt zur Familie der Langschwanzm\u00e4use. Als Lebensraum bevorzugt sie Gel\u00e4nde, das von B\u00fcschen und Str\u00e4uchern bewachsen ist.<\/p>\n<p>Der Feldhase hingegen besiedelt vorwiegend die Wiesenfl\u00e4chen in der Lobau. Er geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Hasenarten in Europa. Auf der Flucht kann der Feldhase Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometer in der Stunde erreichen und bis zu zwei Meter hohe Spr\u00fcnge vollf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Rehe, Hirsche und Wildschweine<\/h3>\n<p>Da die Lobau auch \u00fcber weitreichende und ausgedehnte Auw\u00e4lder verf\u00fcgt, bietet sie auch gr\u00f6\u00dferen S\u00e4ugetieren einen geeigneten Lebensraum. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise das Reh. Das Reh ist die kleinste Hirschart. Der Rehbock tr\u00e4gt ein kleines Geweih, das in der J\u00e4gersprache auch als Krickl oder Geh\u00f6rn bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Ebenso kommen im Naturpark Hirsche vor, die wohl keiner n\u00e4heren Besch<img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/02\/8-4.jpg' style='max-height:250px;float:left; margin:10px;'>reibung bed\u00fcrfen. Zudem kann man Wildschweine beobachten. Das Wildschwein ist ein in ganz Europa und Eurasien verbreitetes Wildtier. Durch den verst\u00e4rkten Anbau von Mais gelangt das Wildschwein mittlerweile auch h\u00e4ufiger in die N\u00e4he von Siedlungen und D\u00f6rfern. In den letzten Jahrhunderten hat sich das Verbreitungsgebiet dieser Tierart jedoch ver\u00e4ndert. Der Grund daf\u00fcr liegt in erster Linie in den Eingriffen des Menschen in bestehende Naturlandschaften. Durch die zunehmende Einrichtung landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4chen wurde zur Jagd auf diese Tiere geblasen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Wildschwein in England sogar ausgerottet. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war es dann auch in D\u00e4nemark so weit. In vielen Bundesl\u00e4ndern Deutschlands gibt es seit der Mitte des 20. Jahrhunderts keine Wildschweine mehr.<\/p>\n<p>Durch den Lebensraum im Nationalpark Donau-Auen wurde dieser Tierart nun wieder ein Verbreitungsgebiet zur\u00fcckgegeben. Besucher k\u00f6nnen die Tiere bestaunen und bei gef\u00fchrten Wanderungen erh\u00e4lt man interessante Informationen \u00fcber diese Tiere.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch einige seltene S\u00e4ugetiere sind im Nationalpark zu bewundern. Viele dieser Tierarten wurden aus ihren urspr\u00fcnglichen Lebensr\u00e4umen verdr\u00e4ngt. 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