{"id":92,"date":"2019-07-13T13:11:52","date_gmt":"2019-07-13T13:11:52","guid":{"rendered":"https:\/\/lobauautobahn.at\/?p=92"},"modified":"2018-12-04T10:37:25","modified_gmt":"2018-12-04T10:37:25","slug":"pflanzenwelt-der-lobau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lobauautobahn.at\/?p=92","title":{"rendered":"Pflanzenwelt der Lobau"},"content":{"rendered":"<p><img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/07\/10-1.jpg' style='max-height:250px;float:right; margin:10px;'><\/p>\n<p>Auch die Pflanzenwelt im Nationalpark ist einzigartig und vielf\u00e4ltig. Dort gedeihen aufgrund idealer Lebensbedingungen zahlreiche seltene und auch gesch\u00fctzte Arten.<\/p>\n<h2>Wasserpflanzen<\/h2>\n<p>In den vielen Gew\u00e4ssern der Au gedeiht eine gro\u00dfe Zahl an gesch\u00fctzten Pflanzen. Dazu z\u00e4hlen Wasserfeder, Laichkraut, die Wassernuss, der Wasserhahnenfu\u00df sowie der fleischfressende Wasserschlauch. Letzterer ist ein Vertreter einer Art, die \u00fcber 220 Mitglieder z\u00e4hlt. Der Wasserschlauch ist die artenreichste Gattung der fleischfressenden Pflanzen.<\/p>\n<p>Die Wasserfeder geh\u00f6rt zu den Primelgew\u00e4chsen. Ihre Wurzeln befinden sich zumeist unter Wasser. Die Wassernuss kommt normalerweise im Mittelmeerraum vor. In \u00d6sterreich ist sie jedoch im S\u00fcden h\u00e4ufig anzutreffen und gilt in Gartenbiotopen als Problempflanze. In Osteuropa wurde die Wassernuss im Neolithikum vorwiegend als Speisepflanze verwendet. Der Wasserhahnenfu\u00df ist ebenfalls eine charakteristische Wasserpflanze. Se<img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/07\/10-2.jpg' style='max-height:250px;float:left; margin:10px;'>ine verwandten Arten wachsen hingegen vornehmlich auf Feuchtfl\u00e4chen und in Sumpfgebieten. Das Laichkraut wurzelt unter der Wasseroberfl\u00e4che, w\u00e4hrend seine restlichen Teile an der Wasseroberfl\u00e4che schwimmen.<\/p>\n<h2>B\u00e4ume<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend die weiche Au st\u00e4ndigen Schwankungen des Wasserstands unterworfen ist, kennzeichnet sich die harte Au durch ihre Trockenbereiche. In der weichen Au findet man vorwiegend Weiden und Pappeln. Dazu geh\u00f6ren die Silber- und die Bruchweide, die Esche sowie die Schwarz- und die Silberpappel.<\/p>\n<p>In der trockenen Umgebung der harten Au dominieren hingegen Ulmen, die Winterlinde, Stieleichen und die Wei\u00dfpappel.<\/p>\n<h2>Str\u00e4ucher und Orchideen<\/h2>\n<p>Vor allem die steppenartigen Areale der Hei\u00dfl\u00e4nden werden von den unterschiedlichsten Pflanzenarten besiedelt. Wei\u00dfdorn, Sanddorn und Berberitze wechseln sich dabei mit verschiedenen <a href=\"http:\/\/www.heimische-orchideen.at\/\">Orchideenarten<\/a> ab. Vor allem Orchideen sind in Europa so<img src='https:\/\/lobauautobahn.at\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2019\/07\/10-4.jpg' style='max-height:250px;float:right; margin:10px;'>st nur sehr selten zu finden. Zu den bekanntesten Arten geh\u00f6rt beispielsweise der Frauenschuh, die wei\u00dfe Sumpfwurz oder das Rote Waldv\u00f6glein.<\/p>\n<p>Der Wei\u00dfdorn geh\u00f6rt zu den Kernobstgew\u00e4chsen. Er kennzeichnet sich durch seine wei\u00dfen Bl\u00fcten und seine wei\u00dfe Rinde. Die Pflanze wird im st\u00e4dtischen Bereich auch gerne als Heckenpflanze verwendet. Der Sanddorn z\u00e4hlt botanisch zu den \u00d6lweidengew\u00e4chsen. Er ist ein sommergr\u00fcner Strauch und kann bis zu sechs Meter hoch werden. Die Berberitze ist ein Strauch, der durch seine roten spitzen Beeren auff\u00e4llt. Die Pflanze, die auch Essigbeere genannt wird, ist, mit Ausnahme der Beeren, giftig.<\/p>\n<p>Somit sind die Donau-Auen und die Lobau auch ein Ort, an dem sich selten gewordene Pflanzenarten wohlf\u00fchlen. Die Flora in den Auen ist vor allem von der Dynamik des Wassers gepr\u00e4gt. Durch \u00dcberschwemmungen und Trockenperioden sind verschiedene Auwaldgesellschaften entstanden, wie man im Nationalpark Lobau deutlich sehen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch die Pflanzenwelt im Nationalpark ist einzigartig und vielf\u00e4ltig. 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